Logo

 

Plant for the Planet

Pflanzung alter Apfelbaumsorten

Pflanzung alter Apfelbaumsorten

Die BUND-OG führt bedingt durch Corona dieses Jahr keinen Schokoladenverkauf für die Organisation „plant-for-the planet“ durch (er wird gegebenenfalls im Frühjahr nachgeholt). Jedoch konnten in Absprache mit der Stadt Engen 3 verschiedene alte Apfelbaumsorten in der Nähe von Welschingen gepflanzt werden. Mitarbeiter vom Impulshaus in Engen haben bei der Pflanzaktion mitgeholfen. Sie konnten weitere 5 Obstbäume, gespendet von der BUND-OG Engen, bei sich zusätzlich pflanzen. Somit können wir 8 Bäume an den Baumzähler der Organisation „plant-for-the-planet“ melden.

Helfen Sie mit! Lasst uns Bäume pflanzen ! Unterstützt die Organisation „plant for the planet“ . Verschenken Sie dieses Jahr Bäume virtuell.
Bäume spenden können Sie hier

 

Informationen zu unseren weiteren Aktionen im Rahmen von "Plant for the Planet" finden Sie hier



Tipps

Sind Mähroboter eine Gefahr für unsere Igel?

Igel

Unser Igel ist ein Säugetier. Der bei uns bekannteste Vertreter ist der Braunbrustigel. Wie viele andere Arten zieht es auch Igel aus der ausgeräumten Landschaft mehr und mehr in menschliche Siedlungen. Dort finden sie Lebensraum, Nahrung und Unterschlupf.
Sie sind sehr nützlich für unsere Gärten, denn sie fressen Larven von Nachtfaltern, Schnecken u.a. Insekten. Sie fressen kein Obst oder Gemüse.
Tagsüber schlafen Igel im hohen Gras, unter Hecken, Büschen, Bodendeckern oder im Laub. Sie machen es sich bequem und verbringen die Zeit mit Schlafen. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv, dann kommen sie aus ihrem Unterschlupf.
Bei Gefahr läuft der Igel nicht weg, er bleibt oder rollt sich zusammen. Das kann für ihn zum Verhängnis werden, wenn er in die Nähe von einem Mähroboter kommt. Der Roboter unterscheidet nicht zwischen Gras oder Tier. Durch die scharfen Messer kann es für den Igel zu sehr gefährlichen Verletzungen kommen, die oft zum Tod führen. Igel geben selten Schmerzenslaute von sich und sterben dann meistens qualvoll.
Wer seinen Rasen mit einem Mähroboter pflegt, sollte die Mähzeit tagsüber wählen (9.00-17.00 Uhr) und nicht während der Dämmerung bzw. in den Nachtstunden.
Eine weitere Möglichkeit Igel und andere Kleintiere im Garten vor einem Mähroboter zu schützen, besteht darin, den Rasenroboter mit einem Ultraschallsensor auszustatten. Sie erkennen die Objekte und Lebewesen und ändern die Richtung. Leider gehören sie noch nicht zur Standardausstattung von Mährobotern.
Eine Anbringung einer Apfelschürze an der Unterseite des Roboters kann auch helfen oder machen Sie den „Apfeltest“. Legen Sie dazu einen großen Apfel ins Gras und beobachten Sie, ob das Gerät über das Hindernis oder drum herum fährt.
Die BUND-OG (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Engen/ Mühlhausen-Ehingen rät, wer Igeln helfen will, sollte möglichst seinen Garten naturnah gestalten, denn dort finden Insekten ihren Platz und unsere Igel fühlen sich dort wohl.
Wer einen verletzten Igel findet oder hat, kann sich an Frau Martin wenden unter der Mailadresse 'Igeltingen@outlook.de' oder 0171 5201432 anrufen.

 


 

Wie helfe ich den Schmetterlingen?

Segelfalter


Schon kleine Maßnahmen können eine große Wirkung erzielen, rät die BUND OG - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland- Engen/Mühlhausen-Ehingen. In der großen Welt der Insekten sind die Schmetterlinge wohl die beliebtesten Vertreter. Allerdings sind nur noch 1/3 der Tag - und die Hälfte der Nachtfalter in Deutschland lt. Studien ungefährdet.
Die Ursachen sind vielfältig. Das Nahrungsangebot fehlt. Sie ernähren sich von Blüten. Je vielfältiger, desto attraktiver ist das Nahrungsangebot. Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist ein vielfältiger, bunter Garten, denn die verschiedenen Arten und Lebensstadien sind oft auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen.
Bevorzugen Sie in ihren Gärten heimische Sträucher und Laubbäume. Verwandeln sie einen Teil ihres Rasens in eine nicht so häufig gemähte Blumenwiese um. Legen Sie einen kleinen Kräutergarten an und verzichten sie auf Pflanzengifte.
Beliebte Nektarpflanzen für Falter sind Blaukissen, Disteln, Färberkamille, Fetthenne, Haselnuss, Herbstaster, Rote Johannisbeere, Thymian, Wiesenflockenblume, Wilde Möhre. Ein beliebter Schmetterlingsmagnet ist der Sommerflieder, obwohl er ein Exot ist.
Begehrte Fraßpflanzen für Raupen sind u.a. Schmetterlingsblütler und Brenneseln.


 

Wie kann man Wildbienen helfen?

Phacelia


Die Honigbiene kennt jeder. Weniger bekannt sind die Wildbienenarten. Dazu gehören die Hummeln, Zottel-, Pelz-, Sand- und Seidenbienen und eine Vielzahl von kleinen und unscheinbaren Arten, die man leicht mit Fliegen oder Wespen verwechseln kann.
Ohne Bienen würde unser Essen wesentlich teurer sein. Der monetäre Wert der Insekten - Bestäubung beträgt, lt. Studien, in Europa etwa 14,2 Milliarden Euro pro Jahr.
Wir sind auf die Wildbienen angewiesen. Dennoch machen wir ihnen das Leben schwer. Über die Hälfte der Wildbienenarten stehen auf der Roten Liste. Fast 1/3 sind sogar vom Aussterben bedroht. 
Eine Hilfe wäre die Förderung geeigneter heimischer Blütenpflanzen.
Je vielfältiger umso besser. Wählen Sie Pflanzen aus, die zeitversetzt blühen. So versorgt ihr Garten oder Balkon die Bienen über mit Nektar und Pollen vom Frühjahr bis zum Herbst. Lassen Sie ihre Küchenkräuter blühen. Sie mögen Thymian, Rosmarin, Majoran, Borretsch oder Salbei.
Sie können auch einen Teil im Gemüsegarten blühen lassen. Wildbienenarten erfreuen sich an Lauch- und Zwiebelblüten. Mähen sie einen Teil ihrer Wiese nicht vor der Blüte.
Schon mit kleinen Maßnahmen können sie helfen.


Insektenhotel

Insektenhotel

Die BUND-OG Engen/ Mühlhausen-Ehingen hat Anfang April 5 große Insektenhotels im Umkreis von Engen und Aach teilweise auf privatem Gelände und Gemeindegelände aufgestellt. Seit Jahrzehnten gehen Insektenarten und ihre Bestände massiv zurück. Dies stellt eine Bedrohung für das gesamte Ökosystem dar.

Insekten finden immer weniger Möglichkeiten zur Brutpflege und zum Unterschlupf, da die Landschaften und Gärten immer aufgeräumter werden. Insekten dienen auch zur kostenlosen biologischen Schädlingsbekämpfung. Um Vorkommen von seltenen Bienenarten zu fördern ist es wichtig, ihnen dafür Möglichkeiten zu schaffen, z.B. indem wir auf Pestizide verzichten und monotone Rasenflächen in Wildblumenwiesen umwandeln. Die BUND-OG hat über Solarcomplex AG Singen die Insektenhotels gekauft, die von den Weissenauer Werkstätten in Ravensburg, einer Behinderteneinrichtung, hergestellt werden.

Die BUND-OG freut sich auf den Einzug in die neuen Wohnungen und hofft auf viele Nachkommen.

Mehrweg statt Müll

BUND startet Aktion zur Müllreduzierung
Unter dem Motto »Mehrweg statt Müll« startet die BUND-Ortsgruppe Engen/Mühlhausen-Ehingen mit den Bäckern in Engen Grecht, Herr und Waldschütz eine Aktion für »To-go mit Mehrwegbechern«. Bei den genannten Bäckereien werden Mehrwegbecher erhältlich sein, die man käuflich erwerben und immer wieder mitbringen kann. Für jeden mitgebrachten Becher wird es beim Befüllen einen kleinen Rabatt geben. Pro Jahr werden allein in Deutschland fast drei Milliarden Einwegbecher weggeworfen. Diese Becher sind kaum zu recyclen und stellen einen enormen Ressourcenverbrauch bei sehr kurzem Gebrauch dar. Die BUND-Ortsgruppe begleitet die drei Bäckereien dabei, wie das Projekt angenommen wird und berichtet einmal im Monat darüber. Gestartet wird mit der Bäckerei Grecht.

Mehrweg Aktion - Bäckerei Grecht

Mit der Mehrwegbecheraktion will der BUND dem Müllverbrauch entgegenwirken. Den Startschuss macht die Bäckerei Grecht in Engen.

 

Interreg-Projekt "Neue Kleinstgewässer"

Die BUND-Gruppe Engen-Mühlhausen-Ehingen nimmt an einem Interreg-Projekt teil, bei dem durch Neuanlagen von Kleinstgewässern die Biodiversität in der Bodenseegegion erhalten und aufgewertet werden soll. Mit Unterstützung der Firma Meichle und Mohr konnte die Gruppe die ehemalige Kiesgrube beim Bleichehof in Welschingen für dieses Projekt anmelden.


Das Einsatzteam 2016

Näheres finden Sie hier

 

Frosch, Kröte & Co. - Wie viele Amphibienlaiche sind es dieses Jahr?

Bericht im SWR-Fernsehen über unser Interregprojekt

SWR Natürlich



Baumbegehung der BUND-Ortsgruppe in Engen

Baumbegehung in Engen

In Engen werden jährlich 2000 nummerierte Bäume kontrolliert. Die BUND-Ortsgruppe Engen-Mühlhausen-Ehingen traf sich im Mai 2015 mit dem Baumexperten Herrn Burkart, der von der Stadt hinzugezogen wird, wenn es um gefährdete Bäume geht. 

Näheres finden Sie hier

 

Kleingewässer für die Bodenseeregion - Netzwerk für Artenvielfalt und Umweltbildung"
Interreg Abschlussfilm: